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Ralf Glogau

 
Keine Busfahrkarten für Nordbögger Kinder Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Wednesday, 10. December 2008

Nordbögger Familien erhalten endgültige Absage für beantragte Busfahrkarten

NORDBÖGGE Angelika Gähde ist enttäuscht. Denn statt der erhofften Zusage für eine gemeindlich finanzierte Busfahrkarte für ihre Tochter Melina erreichte sie gestern die endgültige Absage. Doch sie steht nicht alleine dar: Alle zehn nachträglich eingereichten Anträge von Nordbögger Familien hat die Verwaltung abgelehnt.

Der Grund liegt für die zuständigen Fachbereichsleiterin, Edelgard Blümel, auf der Hand: Selbst der neue Umweg, der sich durch die Baustelle an der Nordbögger Straße verlängert, sei kürzer als die nötigen 3,5 Kilometer. Ein Anspruch bestehe also nicht. „Wir setzen nur die Gesetze um. Der Gesetzgeber gibt uns da keinen Handlungsspielraum.“ Damit bleibt der Protest der Eltern zunächst ohne Erfolg. Dafür klärte sich aber ein Aspekt, der in Nordbögge für Unmut gesorgt hatte.

Quelle: Westfälischer Anzeiger vom 10.12.2008

BÖNEN - Angelika Gähde ist enttäuscht. Denn statt der erhofften Zusage für eine gemeindlich finanzierte Busfahrkarte für ihre Tochter Melina erreichte sie gestern die endgültige Absage. Doch sie steht nicht alleine da: Alle zehn nachträglich eingereichten Anträge von Nordbögger Familien hat die Verwaltung abgelehnt. Der Grund liegt für die zuständige Fachbereichsleiterin, Edelgard Blümel, auf der Hand: Selbst der neue Umweg, der sich durch die Baustelle an der Nordbögger Straße/K42n verlängert, sei in jedem der Fälle kürzer als die nötigen 3,5 Kilometer. Ein Anspruch bestehe also nicht.

Damit bleibt der Protest der Eltern zunächst ohne Erfolg. Dafür klärte sich aber ein Aspekt, der in Nordbögge für Unmut gesorgt hatte: "Bei der Prüfung des Sachverhalts haben wir festgestellt, dass wir zuvor vier Anträge aus dem Meereweg und der Schulstraße zu Unrecht bewilligt hatten", räumt Edelgard Blümel einen "Übertragungsfehler" ein. Zufrieden ist Angelika Gähde trotzdem nicht. Denn für sie und ihre Mitstreiter hat der Antrag einen zweiten Gesichtspunkt: "Die Länge des Schulweges ist für uns nicht das Entscheidende. Für uns liegt der wichtigste Aspekt darin, dass es ein gefährlicher Weg ist, den die Kinder gehen müssen. Er ist nicht beleuchtet und einsam."

Edelgard Blümel beurteilt die Situation anders: "Der Gesetzgeber guckt nicht nach Dunkelheit. In der Dunkelheit ist es ja schließlich in ganz Bönen dunkel - nicht nur in Nordbögge."

Die Entscheidung über den CDU-Antrag, in dem sich die Politiker generell für Fahrkarten für die Nordbögger Kinder aussprechen, trifft der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung morgen um 18 Uhr bei Timmering.


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Quelle: www.wa-online.de. vom 10.12.2008 Rubrik: Lokales

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 10. December 2008 )
 
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